Spotlight Mathe – Einblicke in die Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe
Die Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe, eine Abteilung von Bildung & Begabung, bietet mit dem Livestream-Format „Spotlight Mathe“ Einblicke in die beiden Wettbewerbe Mathematik-Olympiade in Deutschland und Bundeswettbewerb Mathematik. Die Veranstaltungen richten sich primär an Mathematiklehrkräfte im Schuldienst sowie Studierende des Lehramts Mathematik. In den Livestreams werden aktuelle Aufgaben der Wettbewerbe behandelt sowie mathematische Grundlagen und Problemlösestrategien vorgestellt, die zur Unterstützung im Unterricht und bei der Wettbewerbsteilnahme beitragen sollen. Zusätzlich werden Anwendungsmöglichkeiten für den Mathematikunterricht besprochen. Ein Austausch mit Expertinnen und Experten ist Teil der einstündigen Livestreams. Die Teilnahme an den Livestreams ist kostenlos. Eine Anmeldung ist ab sofort bis kurz vor Veranstaltungsbeginn möglich.
Termine:
- Bundeswettbewerb Mathematik: 18. September 2024, 17.30 bis 18.30 Uhr (Hinweis: Die Veranstaltung wird in verschiedenen Bundesländern als offizielle Lehrkräftefortbildung anerkannt.)
- Mathematik-Olympiade in den Grundschulen: 19. September 2024, 16.00 bis 17.00 Uhr
- Mathematik-Olympiade in den Sekundarschulen: 19. September 2024, 17.30 bis 18.30 Uhr
Zu Spotlight Mathe https://www.mathe-wettbewerbe.de/erwachsene/spotlight-mathe
Symposium zum Thema „Naturwissenschaftliche Bildung vom Anfang an – als Ganzes gesehen“, der Plenarvortrag zu den Saarbrücker Schülerlaboren und der öffentliche Vortrag mit dem Titel „Bereit zum Beamen“.
Im Rahmen des Symposiums wurde eine Bestandsaufnahme bei der Entwicklung des angestrebten gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Naturwissenschaften vorgenommen und der weitere Prozess diskutiert. In Vertretung des erkrankten Prof. Dr. Rolf Hempelmann hielt sein Kollege Prof. Dr. Markus Peschel von der UdS den Vortrag zu den Schülerlaboren, in dem er eine Übersicht zu den acht an der UdS eingerichteten Laboren in ihrer Funktion als außer- schulische Lernorte gab. Prof. Dr. Hubert Zitt von der Fachhochschule Kaiserslautern erläuterte in seinem Vortrag die physikalischen Grundlagen des Beamens und zeigte unterhaltsame Filmausschnitte zu Star Trek.
Die Ausstellung der 41 Verlage und Lehrmittelfirmen war bereits seit 8.30 Uhr am Montagmorgen eröffnet worden. Auf einer Fläche von insgesamt 500 m2 präsentierten die Firmen einem interessierten Publikum eine Auswahl bewährter und neu entwickelter Produkte.
Es ist eine lange Tradition, dass die Verlage am Montagabend ihre Autorinnen und Autoren einladen. In ausgewählten Lokalen der Stadt kam man auch in Saarbrücken bei einem guten Essen miteinander ins Gespräch. Für die jungen Kolleginnen und Kollegen veranstaltete der Ortsausschuss ab 19.00 Uhr eine Party im Café Loungo an der Berliner Promenade. Diese neu ins Programm eines Bundeskongresses aufgenommene Junglehrerparty war ein voller Erfolg.
Das attraktive Exkursionsprogramm, das bereits am Sonntag startete, bot mehr als 50 Veranstaltungen an: Firmenbesichtigungen, Besuche von Forschungsinstituten und Schülerlaboren, touristische Stadtführungen – von historisch bis kulinarisch - sowie Halbtages- und Tagesreisen ins Saarland und in den angrenzenden Lor-Lux-Raum bis Verdun.
Am Dienstag gab es von 8.30 Uhr in der Früh bis um 19.00 Uhr am Abend eine große Auswahl an Vorträgen und Workshops. Darüber hinaus waren die Grundschullehrerinnen und –lehrer zu einem interessanten Programm eingeladen. Um 14.00 Uhr startete die Epigenetik-Session mit einem öffentlichen Vortrag des bekannten Wissenschaftsjournalisten
Dr. Peter Spork, der zum Thema „Der zweite Code – wie die Epigenetik die Biologie verändert“ sprach. Die junge Wissenschaft der Epigenetik ist eine der spannendsten Gebiete der modernen Molekular- und Zellbiologie, die zum Einfluss des genetischen Erbes neue Antworten gibt. Es folgten Vorträge namhafter Forscher zu diesem Thema und zum Abschluss eine öffentliche Diskussion aller Beteiligten. Im gut besuchten öffentlichen Vortrag von Prof. Dr. Anselm Lambert von der UdS ging es um die Rechenkünste der Deutschen; die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zu den Fähigkeiten der Deutschen, einfache alltagsrelevante Mathematikaufgaben zu lösen, wurden vorgestellt und unter mehreren Aspekten diskutiert.
Nach dem Empfang der ausländischen Gäste im Rathaus der Stadt Saarbrücken begann um 19.30 Uhr der MNU-Abend. Die Band „Dreierpasch“, die bereits bei der Eröffnung gespielt hatte, sorgte für den guten Ton und die Küche des Hauscaterers mit einem saarländischen Buffet für das leibliche Wohl der Gäste.
Wie im Vorjahr wurden im Laufe des Abends bedeutende Preise verliehen. Der vom Schroedel-Verlag gestiftete Archimedes Preis Physik 2015 ging an Mirco Tewes für die Entwicklung von Lernumgebungen auf der Basis von Messwerterfassungssystemen. Für seine Verdienste um das naturwissenschaftliche Arbeiten im Unterricht wurde Martin Kramer mit dem Robert-Boyle-Preis 2015 des Cornelsen Verlages ausgezeichnet. Die Preisträgerin des im Rahmen des Kongresses vom VDI zum zweiten Mal verliehenen Leonardo-da-Vinci-Preises ist die Realschule Bobingen mit ihrem Unterrichtskonzept „Leonardo-da-Vinci - Das Genie, welches Fächer verbindet“.
Mir der Verleihung von Mutscheler-Medaillen an Josef Leisen und Harald Walter sowie der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Wolfgang Asselborn endete der offizielle Teil des Abends. Danach unterhielt der Zauberer Kalibo das Publikum mit verblüffenden Tricks; zeitweilig bangte Dr. Voss um seinen an Kalibo ausgeliehenen 50 Euro-Schein.
Am Mittwoch wurde das Vortrags- und Workshopprogramm bis zum frühen Nachmittag fortgesetzt.
Mit der Mitgliederversammlung endete das Programm des 106. Bundeskongresses an der Universität. Am Donnerstag nahmen einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch die Angebote des Exkursionsprogramms wahr. Viele Besucher, die sehr angetan waren von der guten Planung und der angenehmen Atmosphäre des Kongresses, machten sich auf den Heimweg. Sehr oft konnte man „Bis zum nächsten Jahr in Leipzig“ hören.